Positionspapier
der CDU Kirchheim
Stand: Juli 2005Liebe Kirchheimerinnen,
lieber Kirchheimer,
Kirchheim hat sich im vergangenen Jahrhundert vom kleinen Dorf in der unmittelbaren Nähe Heidelbergs zum einwohnerstärksten Stadtteil der ehemaligen Nachbarstadt entwickelt. Trotz dieses Aufschwungs und der rasanten Entwicklung hat der Stadtteil dabei nicht an Flair und Charakter verloren.
Die CDU Kirchheim will diese einzigartige Ausstrahlung Kirchheims erhalten und die dörfliche Struktur mit ihren kurzen Wegen und dem gewachsenen Zusammenspiel aus Wohnen, Arbeiten und Einkaufen fördern.
Einige von der CDU geforderten Projekte sind derzeit in Planung oder stehen kurz vor der Umsetzung. Die Stadtverwaltung hat, nach energischem und zähem Ringen der Bezirksbeiräte und Stadträte endlich die dringendsten Maßnahmen zur Erhaltung und Fortentwicklung der Infrastruktur unseres Stadtteils ergriffen. Dennoch gibt es viel zu tun, wenn Kirchheim weiter an Attraktivität gewinnen will.
Mit der von uns nicht herbeigesehnten Straßenbahn, wird es einschneidende Änderungen in der Verkehrsführung geben. Wir werden aber darauf achten, dass die künftige Umleitung des Verkehrs die Anwohner nicht unnötig belastet.
Die CDU-Kirchheim hat aufgrund dieser Gegebenheiten ihr Positionspapier von 2002 im Frühjahr 2005 aktualisiert und ergänzt. Wir werden auch künftig darauf hinwirken, dass wichtige Anliegen der Kirchheimerinnen und Kirchheimer in der Heidelberger Politik stärker berücksichtigt werden.
Dafür haben sich die CDU Kirchheim, deren Bezirksbeiräte, die CDU Heidelberg und die Stadträte der CDU-Gemeinderatsfraktion in den vergangenen Jahren immer wieder energisch eingesetzt; mit Erfolg.
Diese Positionen gelten weiterhin als Leitlinie für Vorstand und Mitglieder, wir werden aber aufgrund zukünftiger Entwicklungen dieses Papier, zum Wohle der Einwohnerinnen und Einwohner Kirchheims, weiter ergänzen und fortschreiben.
Vielleicht können Sie sich in diesem Programm wiederfinden. Dann würden wir uns freuen, wenn Sie uns aktiv auf diesem Weg für ein schöneres Kirchheim unterstützen könnten. Denn Heidelberg hat mehr als nur eine schöne Altstadt zu bieten!
Gestalten Sie mit - kommen Sie zur CDU Kirchheim!
Es grüßen Sie herzlich
Martin Ehrbar und Alfred Schmölders
Kirchheim hat sich im vergangenen Jahrhundert vom kleinen Dorf in der unmittelbaren Nähe Heidelbergs zum einwohnerstärksten Stadtteil der ehemaligen Nachbarstadt entwickelt. Trotz dieses Aufschwungs und der rasanten Entwicklung hat der Stadtteil dabei nicht an Flair und Charakter verloren.
Die CDU Kirchheim will diese einzigartige Ausstrahlung Kirchheims erhalten und die dörfliche Struktur mit ihren kurzen Wegen und dem gewachsenen Zusammenspiel aus Wohnen, Arbeiten und Einkaufen fördern.
Einige von der CDU geforderten Projekte sind derzeit in Planung oder stehen kurz vor der Umsetzung. Die Stadtverwaltung hat, nach energischem und zähem Ringen der Bezirksbeiräte und Stadträte endlich die dringendsten Maßnahmen zur Erhaltung und Fortentwicklung der Infrastruktur unseres Stadtteils ergriffen. Dennoch gibt es viel zu tun, wenn Kirchheim weiter an Attraktivität gewinnen will.
Mit der von uns nicht herbeigesehnten Straßenbahn, wird es einschneidende Änderungen in der Verkehrsführung geben. Wir werden aber darauf achten, dass die künftige Umleitung des Verkehrs die Anwohner nicht unnötig belastet.
Die CDU-Kirchheim hat aufgrund dieser Gegebenheiten ihr Positionspapier von 2002 im Frühjahr 2005 aktualisiert und ergänzt. Wir werden auch künftig darauf hinwirken, dass wichtige Anliegen der Kirchheimerinnen und Kirchheimer in der Heidelberger Politik stärker berücksichtigt werden.
Dafür haben sich die CDU Kirchheim, deren Bezirksbeiräte, die CDU Heidelberg und die Stadträte der CDU-Gemeinderatsfraktion in den vergangenen Jahren immer wieder energisch eingesetzt; mit Erfolg.
Diese Positionen gelten weiterhin als Leitlinie für Vorstand und Mitglieder, wir werden aber aufgrund zukünftiger Entwicklungen dieses Papier, zum Wohle der Einwohnerinnen und Einwohner Kirchheims, weiter ergänzen und fortschreiben.
Vielleicht können Sie sich in diesem Programm wiederfinden. Dann würden wir uns freuen, wenn Sie uns aktiv auf diesem Weg für ein schöneres Kirchheim unterstützen könnten. Denn Heidelberg hat mehr als nur eine schöne Altstadt zu bieten!
Gestalten Sie mit - kommen Sie zur CDU Kirchheim!
Es grüßen Sie herzlich
Martin Ehrbar und Alfred Schmölders
Programm für Kirchheim
Unsere Eckpunkte:
01. Verkehr
02. Bebauung
03. Umwelt
04. Kinder-Jugend
05. Familien
06. Senioren
07. Kindergärten und Schulen
08. Kirchen, Soziales und Vereine
09. Sicherheit
10. Handel und Gewerbe
1. Verkehr
1.1. Es muss grundsätzlich ein Miteinander und die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer gewährleistet sein.
1.2. Die Sicherheit im Bereich von Schulen, Kindergärten und stark frequentierten Einkaufsbereichen muss durch entsprechende verkehrslenkende Maßnahmen gewährleistet werden. Ein „Kinder- und Fußgängerwegenetz“ halten wir jedoch für wenig sinnvoll, da Kinder und Fußgänger keine Schienenfahrzeuge sind, die sich an vorgegebene Wege binden lassen.
1.3. Im Zusammenhang mit dem Bau der Straßenbahnlinie 6 nach Kirchheim wirken wir darauf hin, dass in Kirchheim ein schlüssiges Gesamtverkehrskonzept entsteht. Der Kernbereich der Schwetzinger Straße soll besser als Einkaufsbereich zur Geltung kommen. Hierzu müssen zusätzliche Kurzzeitparkflächen ausgewiesen werden, damit die Kunden, die auf den PKW-Gebrauch angewiesen sind, nicht gezwungen werden, in die peripheren Einkaufsmärkte abzuwandern.
1.4. Da die bodenständige Wirtschaft durch übermäßige Parkraumbewirtschaftung und Verkehrslenkung wie in der Weststadt geschädigt würde, lehnen wir ein solches Konzept für Kirchheim ab.
1.5. Wir fordern die vom Gemeinderat beschlossene Anbindung der Hardtstraße an die Sandhäuser Straße schnellstmöglich umzusetzen, um den Innenbereich Kirchheims vom Schwerlastverkehr - verursacht von den in der Hardtstraße ansässigen Gewerbebetrieben - zu entlasten.
1.6. Wir erachten die Einrichtung von Verkehrskreiseln hinsichtlich des Verkehrsflusses und der Sicherheit an verkehrsreichen Kreuzungen für richtig und sinnvoll, soweit die Platz- und Verkehrsverhältnisse diese zulassen.
2. Bebauung
2.1. Einer weiteren Bebauung von Kirchheim Süd ohne Anpassung der Infrastruktur (jetzt auf max. 20.000 Einw. angelegt) an die dann wachsende Einwohnerzahl werden wir nicht zustimmen.
2.2. Wir lehnen eine Bebauung entlang des Kirchheimer Weges aus ökologischen Gründen - Frischluftschneise-Klimazone! - ab. Auch im Hinblick auf die Kosten halten wir eine Verlegung der dort ansässigen Gartenbaubebetriebe für undurchführbar.
2.3. Wir fordern mit Nachdruck den baldigen Umbau/Neubau der Aussegnungshalle des Kirchheimer Friedhofs, da die vorhandene Halle der Größe und Bedeutung des mittlerweile fast größten Friedhofs Heidelbergs schon lange nicht mehr entspricht. In vielen Fällen entstehen Situationen, die ein würdevolles Gedenken an die Verstorbenen massiv stören und behindern.
2.4. Wir fordern die Verantwortlichen hinsichtlich des neuen Bürgerzentrums auf, eine neue Platzgestaltung des Kerweplatzes vorzunehmen. Hier begrüßen wir die Errichtung einer Tiefgarage, um mehr Parkmöglichkeiten bei Veranstaltungen im Bürgerzentrum zu schaffen. Auf dem Platz selbst sollen solche Verschönerungen vorgenommen werden, die zum Verweilen einladen und öffentliches Leben ermöglichen.
3. Umwelt
3.1. Die Verwaltung bekommt den ständigen Auftrag, bei Freiflächen und Containerstandorten das wilde Müllablagern zu unterbinden.
3.2. Darüber hinaus hat die Verwaltung dafür Sorge zu tragen, dass die Kirchheimer Straßen und Plätze sowie die Kinderspielplätze regelmäßig gereinigt und instand gehalten werden.
3.3. Der Baumbestand und die vorhandenen Grünflächen sollen im Rahmen der der örtlichen Gegebenheiten erweitert werden.
4. Kinder-Jugend
4.1. Es sollen Möglichkeiten für moderne Spiele wie z.B., Streethockey und Basketball geschaffen werden.
4.2. Das Angebot zur Freizeitgestaltung für Kinder- und Jugendliche muss ständig erweitert und aktualisiert werden. Hierbei müssten auch verstärkt Sponsoren gefunden und einbezogen werden mit dem Ziel, auch außerhalb von Vereinen jungen Menschen die Ausübung von Sportarten zu ermöglichen. Das halten wir für eine wirksame Hinführung zum Vereinssport.
4.3. Vereinsarbeit und Ehrenamt ist ein wesentlicher Teil unserer Gesellschaft und der Jugendarbeit, deshalb müssen diese sachlich und personell von Seiten der Verwaltung unterstützt werden.
5.
FamilienUnsere Eckpunkte:
01. Verkehr
02. Bebauung
03. Umwelt
04. Kinder-Jugend
05. Familien
06. Senioren
07. Kindergärten und Schulen
08. Kirchen, Soziales und Vereine
09. Sicherheit
10. Handel und Gewerbe
1. Verkehr
1.1. Es muss grundsätzlich ein Miteinander und die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer gewährleistet sein.
1.2. Die Sicherheit im Bereich von Schulen, Kindergärten und stark frequentierten Einkaufsbereichen muss durch entsprechende verkehrslenkende Maßnahmen gewährleistet werden. Ein „Kinder- und Fußgängerwegenetz“ halten wir jedoch für wenig sinnvoll, da Kinder und Fußgänger keine Schienenfahrzeuge sind, die sich an vorgegebene Wege binden lassen.
1.3. Im Zusammenhang mit dem Bau der Straßenbahnlinie 6 nach Kirchheim wirken wir darauf hin, dass in Kirchheim ein schlüssiges Gesamtverkehrskonzept entsteht. Der Kernbereich der Schwetzinger Straße soll besser als Einkaufsbereich zur Geltung kommen. Hierzu müssen zusätzliche Kurzzeitparkflächen ausgewiesen werden, damit die Kunden, die auf den PKW-Gebrauch angewiesen sind, nicht gezwungen werden, in die peripheren Einkaufsmärkte abzuwandern.
1.4. Da die bodenständige Wirtschaft durch übermäßige Parkraumbewirtschaftung und Verkehrslenkung wie in der Weststadt geschädigt würde, lehnen wir ein solches Konzept für Kirchheim ab.
1.5. Wir fordern die vom Gemeinderat beschlossene Anbindung der Hardtstraße an die Sandhäuser Straße schnellstmöglich umzusetzen, um den Innenbereich Kirchheims vom Schwerlastverkehr - verursacht von den in der Hardtstraße ansässigen Gewerbebetrieben - zu entlasten.
1.6. Wir erachten die Einrichtung von Verkehrskreiseln hinsichtlich des Verkehrsflusses und der Sicherheit an verkehrsreichen Kreuzungen für richtig und sinnvoll, soweit die Platz- und Verkehrsverhältnisse diese zulassen.
2. Bebauung
2.1. Einer weiteren Bebauung von Kirchheim Süd ohne Anpassung der Infrastruktur (jetzt auf max. 20.000 Einw. angelegt) an die dann wachsende Einwohnerzahl werden wir nicht zustimmen.
2.2. Wir lehnen eine Bebauung entlang des Kirchheimer Weges aus ökologischen Gründen - Frischluftschneise-Klimazone! - ab. Auch im Hinblick auf die Kosten halten wir eine Verlegung der dort ansässigen Gartenbaubebetriebe für undurchführbar.
2.3. Wir fordern mit Nachdruck den baldigen Umbau/Neubau der Aussegnungshalle des Kirchheimer Friedhofs, da die vorhandene Halle der Größe und Bedeutung des mittlerweile fast größten Friedhofs Heidelbergs schon lange nicht mehr entspricht. In vielen Fällen entstehen Situationen, die ein würdevolles Gedenken an die Verstorbenen massiv stören und behindern.
2.4. Wir fordern die Verantwortlichen hinsichtlich des neuen Bürgerzentrums auf, eine neue Platzgestaltung des Kerweplatzes vorzunehmen. Hier begrüßen wir die Errichtung einer Tiefgarage, um mehr Parkmöglichkeiten bei Veranstaltungen im Bürgerzentrum zu schaffen. Auf dem Platz selbst sollen solche Verschönerungen vorgenommen werden, die zum Verweilen einladen und öffentliches Leben ermöglichen.
3. Umwelt
3.1. Die Verwaltung bekommt den ständigen Auftrag, bei Freiflächen und Containerstandorten das wilde Müllablagern zu unterbinden.
3.2. Darüber hinaus hat die Verwaltung dafür Sorge zu tragen, dass die Kirchheimer Straßen und Plätze sowie die Kinderspielplätze regelmäßig gereinigt und instand gehalten werden.
3.3. Der Baumbestand und die vorhandenen Grünflächen sollen im Rahmen der der örtlichen Gegebenheiten erweitert werden.
4. Kinder-Jugend
4.1. Es sollen Möglichkeiten für moderne Spiele wie z.B., Streethockey und Basketball geschaffen werden.
4.2. Das Angebot zur Freizeitgestaltung für Kinder- und Jugendliche muss ständig erweitert und aktualisiert werden. Hierbei müssten auch verstärkt Sponsoren gefunden und einbezogen werden mit dem Ziel, auch außerhalb von Vereinen jungen Menschen die Ausübung von Sportarten zu ermöglichen. Das halten wir für eine wirksame Hinführung zum Vereinssport.
4.3. Vereinsarbeit und Ehrenamt ist ein wesentlicher Teil unserer Gesellschaft und der Jugendarbeit, deshalb müssen diese sachlich und personell von Seiten der Verwaltung unterstützt werden.
5.1. Die Familie stellt die Kernzelle unserer Gesellschaft dar; in ihr wird die gegenseitige Verantwortung zwischen den Generationen vorgelebt, ohne die ein menschliches Zusammenleben nicht möglich ist. Deshalb ist diese Lebensform besonders zu schützen und zu fördern. Wir respektieren daneben andere Formen des Zusammenlebens, in denen vergleichbare Werte gelebt werden.
5.2. Sozialschwache Familien müssen in unsere Gesellschaft integriert werden, um deren Kinder vor dem Abrutschen auf die „schiefe Bahn“ zu bewahren.
5.3. Vereine, die Programme für Familien mit geringem Einkommen anbieten, sollten von der Kommune besonders gefördert werden.
6. Senioren
6.1. Das umfangreiche Angebot für Senioren muss ständig an diesen vitaler und mobiler werdenden Teil der Gesellschaft angepasst werden.
6.2. Weiterbildungsmaßnahmen aller Art sowie Sport und Bewegung unter kompetenter Leitung sind die besten Präventionsmaßnahmen gegen den geistigen und körperlichen Verfall im Alter. Wir wollen insbesondere die Rahmenbedingen für ehrenamtliche Tätigkeit auf diesem Gebiet verbessern.
6.3. Das Miteinander und das Verständnis der Generationen soll durch gemeinsame Stadtteilveranstaltungen (Brauchtumspflege) gefördert werden.
6.4. Viele Ältere möchten sich noch selbst sinnvoll in der Gesellschaft betätigen und sollten die Möglichkeit bekommen, ihren Kräften angemessen, ohne bürokratische Hürden und ohne ausgenützt zu werden, aktiv zu sein. Hierfür benötigen Sie die Hilfestellung durch sanft kontrollierende Koordinatoren, die auch weitere beratende Funktionen erfüllen sollten. Es gilt zu prüfen, ob auch diese Tätigkeit ehrenamtlich erbracht werden könnte.
7. Kindergärten-Schulen
7.1. Die Modernisierung und Pflege vorhandener Spielflächen muss vorangetrieben werden, wobei insbesondere auf die Einhaltung der aktuellen Sicherheitsstandards Wert gelegt werden muss.
7.2. Freiflächen sollen zur Spielflächenerweiterung und als Bolzplätze einbezogen werden.
7.3. Die Ausstattung und bauliche Gestaltung von bestehenden Kindergärten und Horten soll kontinuierlich überprüft und verbessert werden, um ständig einen hohen Qualitätsstandard zu gewährleisten.
7.4. Wir begrüßen den Beschluss des Gemeinderates zum Neubau einer weiterführenden Schule (Realschule) in Kirchheim. Die Möglichkeiten einer Ganztageseinrichtung in Zusammenarbeit mit den Kirchheimer Vereinen ist entsprechend des Bedarfes zu überprüfen.
7.5. Unsere vorhandenen Schulen - Kurpfalz-, Geschwister-Scholl- und Robert-Koch-Schule - müssen weiter modernisiert, ausreichend ausgestattet und auf neuestem Stand gehalten werden.
8. Kirchen, Soziales und Vereine
8.1. Wir regen an, dass die beiden großen christlichen Kirchen mehr ökumenische Gottesdienste und gemeinsame Veranstaltungen anbieten und mehr Kommunikation zwischen der christlichen Wertewelt und der anderer Glaubensrichtungen herstellen.
8.2. Soziales Engagement der beiden Kirchen wird geschätzt, ohne ihren Einsatz kann unsere Gesellschaft in der heutigen Zeit nicht mehr auskommen.
8.3. Neu zugezogene Mitbürgerinnen und Mitbürger müssen die Möglichkeit bekommen, zügig integriert zu werden. Allerdings ist Integration, d. h. Hilfe dabei, unsere Welt zu verstehen keine „Einbahnstraße“, deshalb muss von unseren Partnern die Bereitschaft, verstehen zu wollen, vorausgesetzt werden können.
8.4. Es muss versucht werden, dass auch sozialschwache unserer Gesellschaft, sich in den örtlichen Vereinen ohne eigene Beitragszahlungen engagieren können.
8.5. Vereine unterstützen mit Ihrer Arbeit das gesellschaftliche Zusammenleben und die Stärke unserer Gemeinschaft, weshalb sie bestmöglich gefördert werden sollen.
8.6. Das Ehrenamt muss attraktiv werden: der Einsatz für andere darf nicht zur materiellen Belastung werden! Wir regen deshalb einen Runden Tisch mit allen interessierten Organisationen an, um nach brauchbaren Lösungen zu suchen.
9. Sicherheit
9.1. Die Polizei hat den Auftrag, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und durch stärkere Präsenz, insbesondere zu nächtlichen Zeiten, zu minimieren.
9.2. Wir stehen hinter der vorbildlichen Arbeit der Sicherheitsorgane (Polizei, Feuerwehr), deshalb möchten wir zur Unterstützung dieser Organe das ehrenamtliche Engagement der Bürger anregen, um die Hauptamtlichen zu entlasten (z.B. Hilfe durch verwaltende Tätigkeiten).
9.3. Soziale Brennpunkte und Angst-Räume müssen entschärft werden. Hierzu sollen Vorschläge von Seiten der Sicherheitsbehörden eingeholt und nach Möglichkeit umgesetzt werden.
10. Handel und Gewerbe
10.1. Die ortsansässigen Gewerbebetriebe und Freiberufler sollen die erforderlichen Voraussetzungen für ein dauerhaftes Engagement in Kirchheim vorfinden.
10.2. Um den Stadtteil aufzuwerten und vielfältiger zu gestalten, ist es wichtig mit neuen Unternehmen Kontakt aufzunehmen und für die Ansiedelung in Kirchheim zu werben. Bestehende Räumlichkeiten sollten aber vor Neubauten bevorzugt werden.
10.3. Wir plädieren an die Grundstückseigentümer von Gewerbeflächen, attraktiven Geschäften und Existenzgründern eine Chance zu geben.